Abgeschlossen
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Phase 1
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Start in Phase 1
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01. Der Einstieg in das Projekt
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Videos zur Einführung
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Videos zur Vereinbarung
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02. Die Recherche
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03. Storytelling: Die Storyline
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04. Storytelling: Das Storyboard
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Die Retrospektive
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# Schritt 2
Recherche
Zusammenfassung Kernaufgaben Tools Vertiefung# Zusammenfassung
Zusammenfassung
In diesem Schritt arbeiten die Schüler:innen agil und iterativ. Sie organisieren ihre Recherchebereiche und Aufgaben mit Kanban und tauschen sich in kurzen Daily Stand-ups aus.
Ziel ist ein solides Faktenfundament für die spätere Story. Die Recherche bedeutet Filtern, Verdichten und Bewerten - keine bloße Sammlung von Infos.
Am Ende dieses Schrittes hat jede Gruppe:
ein Factsheet (max. 1 Seite)
mit verlässlichen Quellen
in eigenen Worten
nur relevante, erzählbare Informationen
Ein Thema wird in mehrere Recherchebereiche aufgeteilt. Jede Person vertieft sich in einen Bereich – so entsteht gebündeltes Wissen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und in einer gemeinsamen Übersicht (z. B. Mindmap) festgehalten. Ein kurzer Austausch (Daily-Stand-Up) sorgt für Transparenz.
Zur Qualitätssicherung erfolgt ein Fakten-Check. Die Zusammenführung folgt im nächsten Schritt.
Kompetenzfokus:
Konzentration Teamabsprachen Informationsrecherche Kritisches Denken
Unsere Tipps:
- Gute Fragen fördern: Qualität der Fragen = Qualität der Recherche
- Denkprozesse sichtbar machen: digitale Tools nutzen, aber Papier für Überblick
Deine Rolle als Lernbegleitung:
- Tools bereitstellen: Mindmap, Fakten-Check-Hilfsmittel
- Zeit sichern: Klare Zeitfenster (Timeboxing)
- Eigenverantwortung stärken: Timekeeper in jeder Gruppe benennen
- Nicht inhaltlich eingreifen: Keine Lösungen oder Hilfspakete geben
- Abschluss einfordern: Ergebnisse (Factsheet + Mindmap) am Ende, bei zu tiefer Detailrecherche bremsen
# Kernaufgaben
Kernaufgaben mit Checkliste
Die Recherchephase dauert 90 Minuten und nutzt Prinzipien agilen Arbeitens:
- Verteilte, selbstorganisierte Arbeit in Gruppen führt zu vielfältigeren und besseren Ergebnissen.
- Kurze Abstimmungseinheiten (Daily-Stand-Up, 1–2 Minuten) nach jeweils 30 Minuten helfen, den Überblick zu behalten, Blockaden früh zu erkennen und schnelle Anpassungen vorzunehmen.
- Der Fokus liegt auf Transparenz (sichtbarer Arbeitsfortschritt, über Kanban-Board und Mindmap) und Iterationen (Zwischenergebnisse werden geprüft und verbessert).
Ablauf der Recherche
Die Schüler:innen recherchieren zunächst alleine. Schrittfolge laut Empfehlung:
- Informationen suchen (Bücher, seriöse Websites, Schulbuch, Videos)
- Wesentliches markieren
- In eigenen Worten notieren
- Quelle direkt mitschreiben
Beobachtung:
- Nutzen SuS seriöse Quellen oder nur „erste Google-Treffer“?
- Schreiben sie in eigenen Worten?
Die Gruppe trägt ihre Informationen zusammen und bereinigt:
- Was ist doppelt?
- Was ist widersprüchlich?
- Was ist offensichtlich falsch?
- Was ist wichtig für die spätere Story?
Hinweis aus dem Material: Viele SuS brauchen hier Unterstützung beim Filtern.
Lass sie folgende Frage beantworten:
➡️ „Welche 5 Fakten MUSS unser Publikum verstehen, damit unsere Story funktioniert?“
Das Factsheet ist der sichtbare Denkprozess (wichtiges DSS-Element!).
Es sollte enthalten:
- 3 Leitfragen
- 3–5 Kernfakten
- 1–2 anschauliche Beispiele
- Quellenliste
- kurze Zusammenfassung in eigenen Worten
Beobachtung:
- Ist die Sprache präzise?
- Ist alles geklärt, was später in der Story gebraucht wird?
- Nutzen SuS Fachbegriffe korrekt?
Jede Gruppe stellt ihre Fakten max. 3 Minuten vor.
Ziel: Missverständnisse klären, Fragen stellen, Wissenslücken sichtbar machen.
# Aufgaben Lernbegleitung
Deine Aufgaben als Lernbegleitung:
Was passiert hier didaktisch?
Das große Thema wird bewusst zerlegt, damit jede:r Schüler:in Verantwortung für einen Teil übernimmt. In einer 5er-Gruppe entstehen so aus einer Unterrichtsstunde rechnerisch 4–5 Stunden inhaltliche Auseinandersetzung.
KI erlaubt
- Überblick zu gewinnen
- Fachbegriffe erklären zu lassen
Tipp für die Begleitung:
Hilf nur bei der Sinnhaftigkeit der Aufteilung, nicht bei den Inhalten. Gute Recherchefragen sind:
- „Ist dieses Teilthema klar genug, um es allein zu bearbeiten?“
- „Überschneidet sich das stark mit anderen Bereichen?“
➡️ Nicht korrigieren, sondern schärfen.
Was Schüler:innen tun: Jede:r arbeitet eigenständig im eigenen Themenfeld und sammelt relevante Fakten, keine Texte zum Abschreiben.
Didaktischer Hintergrund:
Die Trennung der Themen verhindert oberflächliches Googeln und fördert Expertenrollen im Team.
KI erlaubt
- eigenes Verständnis zu prüfen
- komplexe Texte vereinfacht erklären zu lassen
Tipp für die Begleitung:
Beobachte eher das Rechercheverhalten als die Ergebnisse:
- Werden Quellen kritisch hinterfragt?
- Wird eher kopiert oder verstanden?
- Werden Fragen notiert?
👉 Greife nur ein, wenn jemand völlig ins Leere läuft.
Was passiert:
Alle Erkenntnisse fließen in eine gemeinsame Mindmap (digital oder offline). Die Mindmap ist kein schönes Produkt, sondern ein Arbeitsraum für Denken.
Wichtig:
- Stichpunkte statt Fließtexte
- Klare Zuordnung zu Themenfeldern
- Quellen direkt an den Fakten notieren
- Eigenleistung sichtbar machen (Stichpunkte, Erklärungen)
- Quellenarbeit bleibt Pflicht (KI ist keine Quelle)
- Transparenz einfordern: „Wofür habt ihr KI genutzt?“
Tipp für die Begleitung:
Erinnere die Gruppe: „Wenn ihr es nicht kurz aufschreiben könnt, habt ihr es noch nicht verstanden.“
Was Schüler:innen lernen: Nicht jede Information ist automatisch richtig. Jede Aussage wird kurz geprüft:
- Passt sie zu anderen Quellen?
- Ist die Quelle seriös?
- Gibt es Widersprüche?
Aufgabe der Lernbegleitung:
- Stelle das Fakten-Check-PDF bereit
- Ermutige zu kritischen Rückfragen
- Akzeptiere Unsicherheiten („Das ist noch unklar“)
➡️ Unsicherheit ist erlaubt – Unreflektiertheit nicht.
Ziel: Schneller Austausch statt langer Präsentationen.
Regeln für Schüler:innen:
- max. 1–2 Minuten
- Fokus auf:
- wichtigste Erkenntnisse
- überraschende Fakten
- offene Fragen
Didaktischer Effekt:
- Wissen wird sozial verankert
- Reduktion auf das Wesentliche
- Vorbereitung auf späteres Storytelling
- Textverständnis trotz KI – gegenseitiges mündliches Erklären
Tipp für die Lernbegleitung:
Stoppe freundlich, wenn jemand ins Erzählen kommt: „Was davon ist für euer Team wirklich wichtig?“
Nach dem ersten Stand-up kann sich zeigen:
- Manche Themen sind erschöpft
- Andere brauchen Vertiefung
- Neue Fragen entstehen
Erlaubt ist:
- Umverteilung von Themen
- Vertiefung einzelner Aspekte
- Zusammenlegung von Bereichen
➡️ Recherche ist ein dynamischer Prozess, kein starres Abarbeiten.
Ganz wichtig: Die Recherche wird nicht perfektioniert. Spätestens am Ende der vereinbarten Zeit wird sie bewusst beendet.
Warum?
- Sonst blockiert sie Storytelling
- Perfektion verhindert Entscheidungen
- Das nächste Lernen passiert im Erzählen, nicht im Sammeln
Klarer Übergang: Die Ergebnisse sind Arbeitsmaterial für:
➡️ Storyline & roten Faden
Recherche ist kein Endprodukt – sie ist Rohmaterial. Die Bewertung, Gewichtung und Bedeutung entsteht im nächsten Schritt.
# Aufgaben Schüler:innen
Zentrale Aufgaben der Schüler:innen
Was passiert hier didaktisch?
Das große Thema wird bewusst zerlegt, damit jede:r Schüler:in Verantwortung für einen Teil übernimmt. In einer 5er-Gruppe entstehen so aus einer Unterrichtsstunde rechnerisch 4–5 Stunden inhaltliche Auseinandersetzung.
KI erlaubt
- Überblick zu gewinnen
- Fachbegriffe erklären zu lassen
Tipp für die Begleitung:
Hilf nur bei der Sinnhaftigkeit der Aufteilung, nicht bei den Inhalten. Gute Recherchefragen sind:
- „Ist dieses Teilthema klar genug, um es allein zu bearbeiten?“
- „Überschneidet sich das stark mit anderen Bereichen?“
➡️ Nicht korrigieren, sondern schärfen.
Was Schüler:innen tun: Jede:r arbeitet eigenständig im eigenen Themenfeld und sammelt relevante Fakten, keine Texte zum Abschreiben.
Didaktischer Hintergrund:
Die Trennung der Themen verhindert oberflächliches Googeln und fördert Expertenrollen im Team.
KI erlaubt
- eigenes Verständnis zu prüfen
- komplexe Texte vereinfacht erklären zu lassen
Tipp für die Begleitung:
Beobachte eher das Rechercheverhalten als die Ergebnisse:
- Werden Quellen kritisch hinterfragt?
- Wird eher kopiert oder verstanden?
- Werden Fragen notiert?
👉 Greife nur ein, wenn jemand völlig ins Leere läuft.
Was passiert:
Alle Erkenntnisse fließen in eine gemeinsame Mindmap (digital oder offline). Die Mindmap ist kein schönes Produkt, sondern ein Arbeitsraum für Denken.
Wichtig:
- Stichpunkte statt Fließtexte
- Klare Zuordnung zu Themenfeldern
- Quellen direkt an den Fakten notieren
- Eigenleistung sichtbar machen (Stichpunkte, Erklärungen)
- Quellenarbeit bleibt Pflicht (KI ist keine Quelle)
- Transparenz einfordern: „Wofür habt ihr KI genutzt?“
Tipp für die Begleitung:
Erinnere die Gruppe: „Wenn ihr es nicht kurz aufschreiben könnt, habt ihr es noch nicht verstanden.“
Was Schüler:innen lernen: Nicht jede Information ist automatisch richtig. Jede Aussage wird kurz geprüft:
- Passt sie zu anderen Quellen?
- Ist die Quelle seriös?
- Gibt es Widersprüche?
Aufgabe der Lernbegleitung:
- Stelle das Fakten-Check-PDF bereit
- Ermutige zu kritischen Rückfragen
- Akzeptiere Unsicherheiten („Das ist noch unklar“)
➡️ Unsicherheit ist erlaubt – Unreflektiertheit nicht.
Ziel: Schneller Austausch statt langer Präsentationen.
Regeln für Schüler:innen:
- max. 1–2 Minuten
- Fokus auf:
- wichtigste Erkenntnisse
- überraschende Fakten
- offene Fragen
Didaktischer Effekt:
- Wissen wird sozial verankert
- Reduktion auf das Wesentliche
- Vorbereitung auf späteres Storytelling
- Textverständnis trotz KI – gegenseitiges mündliches Erklären
Tipp für die Lernbegleitung:
Stoppe freundlich, wenn jemand ins Erzählen kommt: „Was davon ist für euer Team wirklich wichtig?“
Nach dem ersten Stand-up kann sich zeigen:
- Manche Themen sind erschöpft
- Andere brauchen Vertiefung
- Neue Fragen entstehen
Erlaubt ist:
- Umverteilung von Themen
- Vertiefung einzelner Aspekte
- Zusammenlegung von Bereichen
➡️ Recherche ist ein dynamischer Prozess, kein starres Abarbeiten.
Ganz wichtig: Die Recherche wird nicht perfektioniert. Spätestens am Ende der vereinbarten Zeit wird sie bewusst beendet.
Warum?
- Sonst blockiert sie Storytelling
- Perfektion verhindert Entscheidungen
- Das nächste Lernen passiert im Erzählen, nicht im Sammeln
Klarer Übergang: Die Ergebnisse sind Arbeitsmaterial für:
➡️ Storyline & roten Faden
- Aufteilung des übergeordneten Themas in klar abgegrenzte Recherchegebiete
- Jede:r Schüler:in übernimmt ein eigenes Recherchethema
- Parallelrecherche: Alle arbeiten gleichzeitig an unterschiedlichen Aspekten
- Sammlung aller Erkenntnisse in einer gemeinsamen Mindmap
- Jede Information wird:
- kurz faktisch geprüft
- mit Quellennachweis versehen
- Regelmäßige Daily Stand-ups zum Austausch:
- max. 1–2 Minuten pro Person
- Fokus auf: wichtigste Erkenntnisse, Überraschendes, offene Fragen
- Anpassung der Recherche (neue Schwerpunkte, Vertiefung, Umverteilung)
- Bewusster Abschluss der Recherche (kein Perfektionieren!)
# Tools
Eingesetzte Tools & Methoden
- Kanban-Board (Visualisiert Aufgaben und Fortschritt (Spalten: To Do, In Arbeit, Review, Done).
- Daily Stand-up (Kurze Abstimmung (1–2 Minuten): Was mache ich? Gibt es Hindernisse?
- Timer / Timeboxing-Tool
- Iteratives Arbeiten (Zwischenergebnisse prüfen und anpassen.)
- Selbstorganisation (Teams entscheiden eigenständig über Aufgabenverteilung.)
- Mindmap (Dokumentation und Fortschritt für alle sichtbar).
- Factsheet-Erstellung (Max. 1 Seite, eigene Worte, nur erzählbare Fakten.)
# Individualisierung
Deine Gruppe kann mehr...
- Vergleich zweier Perspektiven (z. B. historische vs. wissenschaftliche Darstellung)
- Kleine Quellenanalyse (Warum ist Quelle A glaubwürdiger als B?)
- Recherche auf 2 seriöse Quellen begrenzen
- Vorstrukturierte Leitfragen geben (nicht die Antworten!)
- Mini-Checkliste: „Habe ich die Quelle? Habe ich es verstanden? Kann ich es erklären?“
- Projektname, Thema, Klassenstufe eintragen
- Start- und Enddatum sowie geplanter Zeitrahmen
- Teamorganisation (4-6 Schüler:innen pro Team)
- Meilensteile (z. B. Storyboard bis Woche 2, Erstvideo Woche 4, Finale Präsentation Woche 7)
- Termine für Q&A mit Creator:innen eintragen
- Identifiziere passende Stundenformate
- Plane Scrum-/Kanban-Sessions, Feedback-Runden und Reflexionszeiten mit ein
# FAQ
Noch Fragen...
SuS direkt stoppen und Übung einbauen: „Fasse 3 Sätze in eigenen Worten zusammen.“
Ziel: Verstehen statt Sammeln.
Verwende zum Beispiel diese Moderationsfrage: „Welche Information fehlt euch, damit ihr daraus eine Story bauen könnt?“
Korrigiere die SuS nicht einfach, sondern fragen:
„Wie könnt ihr prüfen, ob das stimmt?“
Hinweis aus der Praxis: Schüler:innen selbst entdecken lassen!
Stelle den SuS folgende Frage: „Stellt euch vor, euer Video ist 60 Sekunden lang. Welche Fakten passen wirklich rein?“
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