Abgeschlossen
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Phase 1
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Start in Phase 1
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01. Der Einstieg in das Projekt
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Videos zur Einführung
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Videos zur Vereinbarung
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02. Die Recherche
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03. Storytelling: Die Storyline
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04. Storytelling: Das Storyboard
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Die Retrospektive
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# Schritt 1
Einstieg in das Projekte
Zusammenfassung Kernaufgaben Tools Vertiefung# Zusammenfassung
Zusammenfassung
In diesem Schritt führst du die Klasse in das Projekt DigitalSchoolStory ein, setzt den Rahmen und erklärst alle Rollen. Die Schüler:innen sehen Vorbilder (Creator-Videos), wählen Themen, finden sich in Gruppen zusammen.
Besonders wichtig: Ab jetzt übernimmst du die Rolle der Lernbegleitung, nicht des Projektchefs. Die Schüler:innen sollen von Beginn an spüren:
➡️ „Wir gestalten. Wir übernehmen Verantwortung. Wir arbeiten agil.“
Der Einstieg ist weniger „Erklären“ und mehr „Aktivieren“. Gleichzeitig sorgst du für einen klaren Projektkodex: Timeboxing, Kanban, Scheitern dürfen, Eigenverantwortung. Alles, was später Dynamik erzeugt, entsteht hier.
Der unten beschriebene Ablauf dieser Stunde folgt einer festen Struktur aus aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten.
Kompetenzfokus:
Kommunikation Kollaboration Selbstorganisation Kritisches Denken
Unser Tipp:
Zeige die Einführungsvideos der Creator, setze die Rahmenbedingungen mit Hilfe der Vereinbarungsvideos, und lass die Gruppen sofort aktiv werden. Je weniger du „vorweg nimmst“, desto authentischer funktioniert DSS.
Mach es kurz, klar, motivierend – und dann gib die Verantwortung ab.
Deine Rolle als Lernbegleitung:
- Meide Perfektionismus. Der Einstieg lebt von Klarheit, nicht von Vollständigkeit.
- Widerstehe dem Impuls, etwas erklären zu wollen. (wichtigster Hinweis aus dem Überarbeitungsdokument!)
- Achte früh auf Muster: Wer dominiert? Wer verschwindet im Hintergrund?
- Feiere den ersten kleinen Erfolg: „Ihr habt ein Board! Ihr seid ein Team!“
- Formularisiere wenig,
moderiere viel.
# Kernaufgaben
Kernaufgaben und Ablauf
Dieser Startschritt legt die Basis für das gesamte Projekt. Durch die Kombination aus Inspiration (Creator-Videos), Struktur (Themen & Gruppen) und Prozessklarheit (agile Methode) bekommen die Schüler:innen ein Gefühl von: „Wir gehen gemeinsam auf eine kreative Lernreise, und Fehler gehören dazu.“
Deine Schlüsselrolle ist hier: Atmosphäre, Klarheit, Vertrauen.
Ablauf der Stunde
Ziel: Augenhöhe zeigen. Motivierender Projektauftakt.
Hinweis: Dieses Video sollte klar signalisieren: „Ihr seid die Creator – ich begleite euch.“
Beobachte:
- Wirkt die Klasse neugierig oder verunsichert?
- Müssen Sicherheitsbedürfnisse gestärkt werden („Es ist okay, wenn wir Fehler machen“)?
Ziel: Ablauf des Projekt erklären. Inspiration schaffen und Vorbilder zeigen. Agile Haltung verdeutlichen.
Beobachtung:
- Welche Videos spricht welche Schüler:innen an?
- Wo entstehen spontan Ideen?
Ziel: Klarheit über Inhalte, Auswahlprozess erleichtern
Methodenideen:
- Stelle max. 3–5 Themen gleichzeitig sichtbar zur Auswahl (Board/Padlet).
- Formuliere kurze „Themensteckbriefe“: 2–3 Sätze reichen.
- Vermeide Übererklärungen.
- Keine lange Vorentlastung – die Vertiefung passiert später in der Recherche.
Beobachtung:
- Welche Themen wirken überfordernd?
- Braucht es Hinweis: „Thema ist ein Startpunkt, ihr baut selbst eine Story daraus!“
Ziel: Teamarbeit stärken und Kollaboration starten. Themen auswählen.
Gruppen bilden sich idealerweise entlang der Themeninteressen, deshalb sind beide Aspekte eng miteinander verknüpft. Die SuS sollen selbst entscheiden, woran sie arbeiten wollen.
Methodenideen:
- Zufallsgruppen (fördert Heterogenität)
- Interessenmatching (fördert Motivation)
- „Speed-Teaming“ (2 Minuten pro Person entscheiden, wo man andockt)
Kleiner Helfer für dich:
Variiere die Methode je nach Zielsetzung und Klassenstufe.
Beobachtung:
- Ist die Gruppengröße sinnvoll?
- Gibt es Ungleichgewichte, die du moderierend (nicht lösungsgebend!) abfangen musst?
Die Vereinbarung ist ein kurzer, klarer Projektvertrag, den die Klasse gemeinsam eingeht, bevor die Gruppenarbeit richtig startet.
Es schafft Sicherheit, Verbindlichkeit und eine positive Haltung – ohne formell oder streng zu wirken. Dafür kannst du die Videos zur Vereinbarung nutzen.
Ziel: Geschützen Raum aufbauen.
Hausaufgabe: Festlegung verschiedener Recherchefelder
# Tools
Eingesetzte Tools & Methoden
- Videos zur Einführung
- Videos zur Vereinbarung
- KanBan Board (Zentrale Organisation der Teamarbeit)
- Gruppenbildungs-Tools (Themenkarten, Interessenabfrage)
- Timeboxing-Tool (Handy, Classroom-Timer, Online-Tool)
# Individualisierung
Deine Gruppe kann mehr...
Ziel der Methode
- Hemmschwellen abbauen („Ich weiß doch noch gar nichts!“)
- Erste Orientierung im Thema schaffen
- Neugier wecken, statt Perfektion zu erwarten
- Den Übergang von Themenwahl zu echter Arbeit erleichtern
Das Warm-up ist bewusst niedrigschwellig und nicht darauf ausgelegt, „richtige Fakten“ zu sammeln. Es soll lediglich das Gefühl erzeugen:
Die Produktion eines Films bietet viele verschiedene Aufgabenbereiche – ideal, um individuelle Stärken zu fördern und Teamarbeit zu erleben. Eine klare Rollenverteilung hilft dabei, Struktur in den kreativen Prozess zu bringen und Konflikte zu vermeiden.
Typische Rollen im Projektteam:
- Regie: behält den Überblick über die Storyline und die Umsetzung
- Kamera: kümmert sich um Bildausschnitt, Perspektive und Technik
- Schauspiel: übernimmt Rollen vor der Kamera
- Drehbuch/Text: schreibt Dialoge und Szenenbeschreibungen
- Ausstattung: organisiert Requisiten und Bühnenbild
- Licht & Ton: sorgt für gute Beleuchtung und verständlichen Ton
- Organisation: plant Zeit, Aufgaben und sorgt für Struktur (z. B. mit dem KanBan-Board)
- Schnitt & Nachbearbeitung: bearbeitet das Material nach dem Dreh
# FAQ
Noch Fragen...
Weil visuelle Beispiele intuitiv erklären, was Storytelling ist. Schüler:innen verstehen das schneller als jede Theorie.
Nein.
Die SuS brauchen den vollen Rechercheweg für ihre Kompetenzentwicklung.
Daily + Kanban helfen Konflikte zu entzerren.
Als Lernbegleiter: Fragen stellen, nicht lösen.
Nein. DSS arbeitet bewusst mit learning by doing.
Sie lernen Storytelling beim Machen.
Lenke sie zurück:
„Heute geht's um Idee, Gruppen und Prozess. Technik kommt im Dreh.“
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